In der vergangenen Ratssitzung wurde die geplante Entsiegelung des Parkplatzes an der Musikschule in Wiesdorf diskutiert. In diesem Zusammenhang brachte die CDU-Fraktion einen Ergänzungsantrag ein, mit dem Ziel, alle bisherigen und geplanten Entsiegelungsmaßnahmen in Leverkusen zu sammeln, auf den Prüfstand zu stellen und neu zu Priorisieren. Dabei sollen vor allem bereits beschlossene, aber bislang zurückgestellte Maßnahmen wieder in den Blick genommen werden – insbesondere an Schulen und Schulhöfen. Besonders erwähnt sind hier die Gesamtschulen Rheindorf und Schlebusch.
Ein Anliegen der CDU Schlebusch ist es, die Entsiegelung und Neugestaltung des Schulhofs der Gesamtschule Leverkusen Schlebusch (GLS) wieder in die städtische Planung aufzunehmen. Dieses Vorhaben war bereits in der Vergangenheit vorgesehen, wurde jedoch aufgrund der angespannten Haushaltslage durch Vorlage des Oberbürgermeisters Uwe Richrath (08.11.2024, Nr. 2024/3093) auf Basis der Task Force zurückgenommen. Angesichts der Tatsache, dass an anderen Stellen in der Stadt weiter neue Entsiegelungsprojekte geplant und vorangetrieben werden, setzt sich die CDU nun dafür ein, dass Schulen als Orte des Lernens und der täglichen Begegnung Priorität erhalten.
Für die CDU Schlebusch steht fest: Bildung hat Vorrang. Der Schulhof der Gesamtschule Schlebusch wird täglich von über 1.600 Schülerinnen und Schülern genutzt. Eine Umgestaltung mit mehr Grünflächen, Sitzgelegenheiten und Rückzugsräumen ist nicht nur ein ökologischer Beitrag, sondern auch ein Gewinn für das Schulklima und das Wohlbefinden der Jugendlichen. Begrünte Schulhöfe tragen dazu bei, das Mikroklima zu verbessern, Hitzebelastungen zu verringern und gleichzeitig Flächen für Bildung und Bewegung zu schaffen. Gerade in dicht besiedelten Stadtteilen ist das ein wichtiges Zeichen.
Dass der Schulhof nun wieder in die städtische Prioritätenliste aufgenommen wird, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Natürlich wird es einige Zeit dauern, bis konkrete Planungen und die Umsetzung folgen können, doch mit dem aktuellen Ratsbeschluss ist klar: Die Maßnahme werden wieder in den Fokus gerückt.
Tim Feister, Vorsitzender der CDU Schlebusch, betont: „In einer schwierigen Haushaltslage muss man sich bewusst entscheiden, wo man investiert. Und da sagen wir ganz klar: Bildungseinrichtungen und insbesondere Schulen müssen ganz oben stehen. Wenn wir dort Flächen entsiegeln und aufwerten, profitieren tagtäglich Hunderte von Kindern und Jugendlichen davon – das ist eine Investition in die Zukunft und in die Umwelt.“
Die CDU Schlebusch wird die weiteren Planungen aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass das Projekt auch tatsächlich umgesetzt wird. Denn es geht nicht nur um ökologische Ziele, sondern vor allem um konkrete Verbesserungen für Schülerinnen und Schüler im Stadtteil.
CDU Schlebusch begrüßt Ratsbeschluss Grünes Licht für grünen Schulhof – CDU setzt Zeichen für Bildung und Nachhaltigkeit.pdfHerunterladen
