Die aktuelle Schwerpunktaktion des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) der Stadt Leverkusen macht deutlich, wie notwendig konsequente Kontrollen gegen Vermüllung im öffentlichen Raum sind. Vom 04. Mai bis zum 10. Mai 2026 kontrollierten Mitarbeitende des KOD an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet gezielt bekannte Müll-Hotspots – unter anderem in Fußgängerzonen, am Busbahnhof in Wiesdorf sowie im Umfeld von Wertstoffinseln und Altkleidercontainern. Teilweise fanden die Kontrollen auch in Zivil statt.
Die Bilanz dieser einwöchigen Aktion ist eindeutig: Rund 75 Verstöße wurden festgestellt.
Dabei handelte es sich überwiegend um achtlos weggeworfenen Kleinmüll wie Zigarettenkippen, Verpackungen oder Essensreste. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass laut Stadt Leverkusen häufig Abfallbehälter und Aschenbecher in unmittelbarer da Nähe vorhanden waren. Die Verstöße erfolgten also vielfach trotz vorhandener Entsorgungsmöglichkeiten.
Für die Betroffenen hat dies Konsequenzen: Bereits kleinere Verstöße gegen die Sauberkeitsregeln führen in der Regel zu Bußgeldern von mindestens 100 Euro. Die entsprechenden Verfahren werden durch die Zentrale Bußgeldstelle bearbeitet.
Als CDU-Fraktionsvorsitzender unterstütze ich diese konsequente Vorgehensweise ausdrücklich. Wer öffentliche Plätze verschmutzt, handelt rücksichtslos gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich eine saubere, sichere und lebenswerte Stadt wünschen.
Vermüllung ist dabei weit mehr als nur ein optisches Ärgernis. Achtlos entsorgte Essensreste ziehen Schädlinge wie Ratten an und beeinträchtigen das Sicherheits- und Sauberkeitsempfinden vieler Menschen. Hinzu kommen erhebliche Umweltbelastungen – insbesondere durch Zigarettenkippen.
Nach Angaben des Naturschutzbundes Deutschland e.V. gelangen die in Zigarettenfiltern enthaltenen Schadstoffe wie wasserlösliches Nikotin über Regenwasser in Bäche, Flüsse und letztlich auch in die Meere. Dort schädigen sie Insekten und Wasserorganismen. Zusätzlich verbleiben Rückstände des Kunststoffs Zellulose-Acetat als Mikroplastik in der Umwelt.
Diese Fakten zeigen deutlich:
Vermüllung ist kein Randproblem. Sie betrifft Umwelt, Gesundheit, Ordnung und Lebensqualität gleichermaßen.
Für uns als CDU-Fraktion ist klar:
Eine saubere Stadt entsteht nicht allein durch Stadtreinigung oder Ordnungskräfte. Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen.
Deshalb unterstützen wir:
- konsequente Kontrollen an bekannten Müll-Schwerpunkten,
- eine starke Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes,
- angemessene Bußgelder bei Verstößen,
- sowie Maßnahmen zur weiteren Sensibilisierung für Sauberkeit und Umweltschutz.
Positiv ist daher auch die Ankündigung der Stadt, die Kontrollen im Rahmen der regulären Einsatzplanung dauerhaft fortzuführen – weiterhin auch teilweise in Zivil. Nur durch regelmäßige Präsenz und klare Konsequenzen lassen sich Verhaltensänderungen langfristig erreichen.
Leverkusen soll eine Stadt bleiben, in der sich Menschen gerne aufhalten, sicher fühlen und mit ihrer Umgebung identifizieren können. Sauberkeit und Ordnung sind dafür keine Nebensache, sondern ein wesentlicher Bestandteil von Lebensqualität und gegenseitigem Respekt.
„Sauberkeit ist keine Nebensache – sie ist Ausdruck von Respekt gegenüber unserer Stadt und den Menschen, die hier leben.“


