Stadtrat stimmt dem CDU-Antrag zur Wiederherstellung städtischer Spielplätze zu

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Der Rat der Stadt Leverkusen hat heute dem Antrag der CDU-Fraktion zur Wiederherstellung der Bespielbarkeit städtischer Spielplätze durch alternative Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle zugestimmt.

Mit dem Beschluss wird die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zur Neuausstattung von Spielplätzen zu erstellen, auf denen Spielgeräte entfernt wurden oder künftig entfernt werden müssen. Gleichzeitig sollen alternative Finanzierungswege geprüft und umgesetzt werden, um trotz der angespannten Haushaltslage neue Spielgeräte ermöglichen zu können.

Der Antrag der CDU-Fraktion sieht hierzu unter anderem Sponsoring-Modelle mit Unternehmen, Crowdfunding-Kampagnen, Spielplatz-Patenschaften sowie mögliche gemeinnützige Vereinsstrukturen vor. Darüber hinaus soll die Verwaltung bürokratische Hürden abbauen und öffentlich für Beteiligungsmöglichkeiten werben.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Tim Feister begrüßt „die Zustimmung des Rates ausdrücklich. Spielplätze seien wichtige soziale Begegnungsorte für Familien und Kinder und ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität in Leverkusen. Verwaiste Spielplätze dürften kein Dauerzustand werden.“

Sven Tahiri ergänzt: „Gerade für Kinder und Familien sind attraktive und sichere Spielplätze von großer Bedeutung. Deshalb ist es richtig, neue Wege zu gehen und auch bürgerschaftliches Engagement sowie die Unterstützung lokaler Unternehmen stärker einzubinden, damit unsere Spielplätze lebendige Orte für Familien bleiben.“

Ratsherr Moritz Dahm erklärt dazu: „Die Wiederherstellung und Aufwertung unserer Spielplätze ist auch eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Wenn Bürgerschaft, Unternehmen und Stadt gemeinsam Verantwortung übernehmen, können wir langfristig attraktive Angebote für Kinder und Familien sichern.“

Mit dem heutigen Beschluss setzt der Rat ein klares Signal, neue und pragmatische Wege zu gehen, um die Attraktivität der Spielplätze im Stadtgebiet langfristig zu sichern und bürgerschaftliches Engagement stärker einzubinden.