Mehr Sicherheit auf dem Schulweg: Schwerpunktkontrollen rund um Leverkusener Schulen

Vom 7. bis 11. September 2026 werden die Kontrollen im Umfeld verschiedener Leverkusener Schulen deutlich verstärkt. Die gemeinsame Schwerpunktaktion von Stadt und Polizei ist ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit auf unseren Schulwegen.

Gerade morgens zum Schulbeginn und nach Unterrichtsende ist vor vielen Schulen besonders viel los. Kinder sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs, gleichzeitig bringen und holen Eltern ihre Kinder mit dem Auto. Umso wichtiger sind gegenseitige Rücksichtnahme und die konsequente Einhaltung der Verkehrsregeln.

Der Fachbereich Ordnung und Straßenverkehr der Stadt Leverkusen führt deshalb vom Montag, 7. September, bis Freitag, 11. September 2026, gemeinsam mit der Polizei eine Schwerpunktaktionswoche im Umfeld verschiedener Schulen durch.

Falschparker und Geschwindigkeit im Fokus

Kontrolliert werden sowohl der ruhende als auch der fließende Verkehr. Die Verkehrsüberwachung wird dabei durch den Kommunalen Ordnungsdienst und die Polizei unterstützt.

Im Fokus stehen insbesondere das unzulässige Parken auf Gehwegen, das Parken in Einmündungs- und Kreuzungsbereichen sowie Verstöße gegen gesetzliche und ausgeschilderte Haltverbote. Gleichzeitig überwacht die Polizei den fließenden Verkehr. Zusätzlich sind Geschwindigkeitskontrollen im Umfeld der Schulen vorgesehen.

Diese Kontrollen halte ich für richtig und notwendig. Verkehrsregeln vor Schulen sind keine Schikane. Sie dienen ganz konkret dazu, Kinder zu schützen und gefährliche Situationen möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen.

Sicherheit unserer Kinder hat Vorrang

Wer im Haltverbot steht, einen Gehweg blockiert oder zu schnell an einer Schule vorbeifährt, schafft möglicherweise eine Gefahrensituation, die gerade für jüngere Kinder nur schwer einzuschätzen ist.

Deshalb gilt für mich: Ein paar Minuten Zeitersparnis oder ein vermeintlich bequemer Parkplatz dürfen niemals wichtiger sein als die Sicherheit unserer Kinder.

Die angekündigten Kontrollen setzen hier ein klares Zeichen. Gleichzeitig können Kontrollen allein nicht alle Probleme lösen. Entscheidend ist, dass wir alle unseren Beitrag leisten – Eltern, Autofahrer, Radfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Besonders zu den Bring- und Abholzeiten wünsche ich mir deshalb mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. Wer etwas früher losfährt, Geschwindigkeit reduziert und gegebenenfalls einige Meter weiter entfernt parkt, kann bereits einen wichtigen Beitrag leisten.

Schulwegsicherung bleibt eine dauerhafte Aufgabe

Positiv ist zudem, dass die Schulwegsicherung nicht mit dem Ende der Aktionswoche abgeschlossen sein wird. Die Verkehrsüberwachung der Stadt will die Kontrollen im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten auch darüber hinaus fortführen.

Sichere Schulwege müssen für uns in Leverkusen dauerhaft Priorität haben. Unsere Kinder sollen ihren Weg zur Schule möglichst selbstständig und vor allem sicher zurücklegen können. Dazu gehören eine gute Verkehrsinfrastruktur, Rücksichtnahme und dort, wo es notwendig ist, auch konsequente Kontrollen. Quelle: Stadt Leverkusen