Die Genehmigung des Haushalts 2026 und des Haushaltssicherungskonzeptes bis 2038 durch die Bezirksregierung Köln ist eine wichtige Nachricht für unsere Stadt. Sie schafft eine verlässliche Grundlage für die kommenden Jahre und zeigt, dass die intensive Arbeit von Politik und Verwaltung Früchte trägt.
Leverkusen steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass wir als Stadt einen klaren Kurs verfolgen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Die Entscheidung der Bezirksregierung ist deshalb weit mehr als ein formaler Verwaltungsschritt. Sie ist ein wichtiges Signal des Vertrauens und gibt uns Rückenwind für die kommenden Aufgaben.
Als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen freue ich mich sehr über diese Entwicklung. Denn hinter dem jetzt erreichten Ergebnis liegen viele Monate intensiver Arbeit, zahlreiche Gespräche, sorgfältige Abwägungen und nicht zuletzt die Bereitschaft, auch schwierige Entscheidungen gemeinsam zu treffen.
Von der Haushaltsaufstellung bis zur breiten politischen Mehrheit
Ein Haushalt in der aktuellen finanziellen Situation unserer Stadt entsteht nicht einfach am Schreibtisch. Er verlangt eine realistische Bewertung der finanziellen Möglichkeiten, klare Prioritäten und vor allem die Bereitschaft, politische Verantwortung zu übernehmen.
Bereits während der Erarbeitung des Haushalts und des Haushaltssicherungskonzeptes haben wir als CDU-Fraktion den engen Austausch mit der Verwaltung gesucht, die notwendigen Schritte konstruktiv begleitet und uns intensiv mit den finanziellen Perspektiven unserer Stadt auseinandergesetzt.
Dabei ging es immer auch darum, unterschiedliche politische Positionen zusammenzuführen und eine tragfähige Mehrheit für den eingeschlagenen Weg zu ermöglichen. Denn gerade bei grundlegenden finanzpolitischen Entscheidungen braucht unsere Stadt Verlässlichkeit und einen möglichst breiten demokratischen Konsens.
Mit dem Haushaltsbeschluss vom 13. Juli 2026, der von einer breiten Mehrheit des Rates getragen wurde, ist uns gemeinsam ein wichtiger Schritt gelungen. Die nun mitgeteilte Genehmigung durch die Bezirksregierung bestätigt diesen Weg und schafft eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit.
Gute Zusammenarbeit als Grundlage für Vertrauen
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses war und ist die konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Stadt Leverkusen und der Bezirksregierung Köln. Der kontinuierliche Austausch und die gemeinsame Suche nach tragfähigen Lösungen haben dazu beigetragen, eine langfristige Perspektive für unsere Stadt zu entwickeln.
Oberbürgermeister Stefan Hebbel führt die Verwaltung dabei mit einer klaren Richtung und dem notwendigen Verantwortungsbewusstsein durch eine anspruchsvolle Phase. Diesen Weg begleiten und unterstützen wir als CDU-Fraktion mit dem Ziel, Leverkusen finanziell wieder stärker und langfristig handlungsfähiger zu machen.
Ein besonderer Dank gilt auch unserem neuen Stadtkämmerer Sascha Inderwisch. Bereits in seiner bisherigen Funktion als Leiter des Fachbereichs Finanzen hat er mit großer fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement wesentlich an der Aufstellung des Haushalts und des Haushaltssicherungskonzeptes mitgewirkt. Mit seiner neuen Verantwortung kann er diese wichtige Arbeit nun konsequent fortsetzen.
Gemeinsam Verantwortung für Leverkusen übernehmen
Mir ist wichtig, an dieser Stelle ausdrücklich Danke zu sagen.
Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die in den vergangenen Monaten mit großem Einsatz an den notwendigen Grundlagen gearbeitet haben. Die Herausforderungen waren und sind erheblich, und die geleistete Arbeit verdient Anerkennung.
Ebenso danke ich allen demokratischen Fraktionen und Ratsmitgliedern, die den Haushaltsbeschluss konstruktiv begleitet und mitgetragen haben.
Politische Verantwortung bedeutet gerade in schwierigen Zeiten, über Parteigrenzen hinweg nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Unterschiedliche Auffassungen gehören zur Demokratie. Entscheidend ist jedoch, dass wir bei grundlegenden Fragen der Zukunft unserer Stadt bereit sind, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
Die breite Mehrheit für den Haushalt hat genau dieses Signal gesetzt. Darauf können und sollten wir auch bei den kommenden Entscheidungen aufbauen.
Der Weg ist noch lang – aber die Richtung stimmt
Bei aller Freude über diese Entscheidung dürfen wir eines nicht vergessen: Die finanziellen Herausforderungen Leverkusens sind damit nicht gelöst. Die kommenden Jahre werden uns weiterhin viel abverlangen. Wir werden Prioritäten setzen, Entscheidungen sorgfältig abwägen und den eingeschlagenen Konsolidierungskurs konsequent fortsetzen müssen.
Dabei darf es nicht allein darum gehen, Zahlen in Ordnung zu bringen. Es geht um die Zukunft unserer Stadt, um funktionierende Infrastruktur, gute Bildungsangebote, starke Stadtteile und darum, auch für kommende Generationen politische Gestaltungsmöglichkeiten zu erhalten.
Die CDU-Fraktion wird diesen Prozess weiterhin eng begleiten, notwendige Entscheidungen mitgestalten und gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Hebbel, Stadtkämmerer Sascha Inderwisch, der Verwaltung und den konstruktiven Kräften im Rat daran arbeiten, Leverkusen auf ein solides finanzielles Fundament zu stellen.
Für mich ist die Entscheidung der Bezirksregierung deshalb ein wichtiger Meilenstein. Sie zeigt, dass eine klare Linie, verlässliche Zusammenarbeit und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, Ergebnisse ermöglichen.
Wir sind noch lange nicht am Ziel. Aber wir haben einen Weg eingeschlagen, der unserer Stadt Perspektive gibt.
Leverkusen ist auf dem richtigen Weg. Und die Marschrichtung stimmt!


